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Buchtipp #3: Der Engelsbaum

Gerade ausgelesen und schon verbloggt: „Der Engelsbaum“ von Lucinda Riley.

Ich bin ein Fan von Lucinda Riley: Eine Freundin hat mir vor ein paar Jahren „Das Orchideenhaus“ geschenkt, anschließend habe ich mir für einen Urlaub „Das Mädchen auf den Klippen“ gekauft. Im letzten Sommerurlaub habe ich dann „Der Lavendelgarten“ und „Das italienische Mädchen“ verschlungen. Vor ein paar Monaten dann „Die Mitternachtsrose“. Und in den letzten Tagen eben „Der Engelsbaum“.

Das Buch erschien bereits 1995 unter dem Pseudonym Lucinda Edmonds auf englisch („Not quite an angel“) und wurde erst 2014 auf deutsch übersetzt und unter dem richtigen Namen der Autorin veröffentlicht.

Zum Inhalt: Nach dreißig Jahren kehrt Greta Marchmont zu Weihnachten auf das Anwesen Marchmont Hall in Wales zurück. Hier verbrachte sie als junge Frau einige glückliche Jahre und fand eine Heimat. An all dies erinnert sie sich jedoch nicht: Bei einem tragischen Unfall verlor sie ihr Gedächtnis. Doch die Rückkehr nach Marchmont Hall setzt etwas in Bewegung, als sie bei einem Spaziergang durch den verschneiten Wald des Anwesens einen Grabstein entdeckt. Es ist das Grab eines Kindes – ihres Kindes. Verwirrt und erschüttert begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrem Leben. Einem Leben, das weit mehr Geheimnisse birgt, als sie sich hätte vorstellen können.

Der Roman ist im Grunde eine Familiengeschichte, die in den 1950er Jahren beginnt und bis Mitte der 1980er erzählt wird. Es ist die Geschichte von drei Generationen von Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten: Greta, die aus gutem Haus stammt und sich als Showgirl durchschlagen muss, ungewollt jung schwanger wird, eine Vernunftehe eingeht und schließlich davor flieht; Cheska, ihre Tochter, die als Kinderschauspielerin riesige Erfolge feiert, damit und dem frühen Tod ihres Bruders jedoch nicht umgehen kann und daran zerbricht; Ava, Cheskas Tochter, die von ihrer Mutter aus Karrieregründen jahrelang verleugnet wird, bei ihrer Großtante auf dem Land aufwächst und – anders als ihre Mutter – ihr Leben bestens im Griff hat.

Ein empfehlenswerter Roman, der nicht nur eine jahrzehntelange Liebesgeschichte erzählt, sondern auch einen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele gibt.

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2 Kommentare zu „Buchtipp #3: Der Engelsbaum

  1. Den gleichen Buchgeschmack wie ich hast du wohl auch. 😉
    Das Orchideenhaus habe ich auch gelesen, ein super Buch. Glaube ich muss mir mal wieder ein paar neue zulegen von Lucinda Riley, hört sich gut an!

    Lieben Gruß
    NähKäthe

    Gefällt mir

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