Veröffentlicht in Genähtes

Brigitte proudly presents: Trachtentaschl (Eigenentwurf)

Ich habe meine erste richtige Tasche genäht. Marke Eigenbau, pi mal Daumen und auf gut Glück. 🙂

Es ist keine Hand-, Handy- oder Kosmetiktasche geworden, sondern ein Trachtentäschchen, das ich verwende, wenn ich mit der Musikkapelle in Tracht unterwegs bin. Jetzt im Mai kommt das grad recht häufig vor…

Eigentlich habe ich ja schon ein gekauftes Trachtentaschl, das mir bisher gute Dienste geleistet hat. Aber weil mein Handy vor einigen Monaten unverständlicherweise den Geist aufgegeben hat, nachdem ich es aus etwa 2 Metern Höhe auf den harten Steinboden fallen ließ, musste ich mir ein neues zulegen. Dieses ist etwas größer als das alte und da das alte schon nur knapp in die Tasche passte, fühlt sich das neue Handy jetzt natürlich etwas sehr beengt und verlangt nach mehr Bewegungsspielraum. Mein Handy soll sich ja bei mir wohlfühlen und deshalb habe ich ihm (mir) ein größeres Trachtentaschl genäht.

Den Schnitt habe ich selbst erstellt, etwas rumgetüftelt und ausprobiert und der Prototyp ist schon mal verwendbar. Er war auch schon ein paar Mal im Einsatz und meine Befürchtungen, dass sich die Träger von der Tasche verabschieden oder irgendwelche Nähte ihren Dienst quittieren waren bisher unbegründet.

Hier ist er nun, mein neuer Begleiter bei den Auftritten mit der Musikkapelle:

Innen gibt es eine RV-Tasche, in der ich etwas Geld und den Führerschein verstaue, einen Karabiner, an den ich meine Schlüssel hänge, und eine Art Unterteilung fürs Handy, die nicht ganz so geworden ist, wie sie geplant war. In der Tasche finden Taschentücher, ein paar Notfall-Tabletten gegen Kopfschmerzen, Schlüssel, Handy, Führerschein und Geld locker Platz.

Den Außenstoff habe ich mit vielen anderen Reststoffstücken geschenkt bekommen; es ist wohl eine Art Lederimitat, irgendwas Synthetisches, das sich nicht mit dem Bügeleisen verträgt. Den Futterstoff habe ich ebenfalls geschenkt bekommen und auch hier schon mal verwendet. Mein Handy kennt den Stoff also schon und fühlt sich deshalb sicher und geborgen. 🙂

Hier sind die Schnittteile, falls es jemanden interessiert:

Schnitteile Taschl

Die Innentaschen habe ich nach der Anleitung von Schnabelinas HipBag genäht – die RV-Tasche in der originalen Größe der normalgroßen HipBag übernommen und das Handyfach im Prinzip wie das Kartenfach, ohne mittlere Teilungsnaht, genäht.

Alles in allem ist das Täschchen akzeptabel geworden, aber es könnte noch deutlich verbessert werden. Z.B. die Einfassung am oberen Rand, die Art und Weise, wie ich die Klappe angebracht habe und das Handyfach. Sobald ich wieder die Muse habe, mich dranzusetzen und rumzutüfteln, werde ich vielleicht eine neue und optimierte Version produzieren.

Mit meiner Eigenkreation geselle ich mich zu den anderen RUMS-Teilnehmerinnen, auch wenn es schon ziemlich spät ist dafür und ich irgendwo hinter dem 300. Platz lande. 🙂

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3 Kommentare zu „Brigitte proudly presents: Trachtentaschl (Eigenentwurf)

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